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Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!Gelsenkirchen:  Bleiberecht für    die Familien Rrustja und Bajra!

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Gelsenkirchen: Bleiberecht für die Familien Rrustja und Bajra!

Spenden Sie für Anwaltskosten für die Familien unter dem Spendenkonto von SI

IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84 - BIC: FFVBDEFF

Stichwort "Bleiberecht".

Stopp mit den Abschiebungen in sogenannte „sichere Herkunftsländer“ - für ein Bleiberecht der Mädchen und ihrer Familien!

Erisa ist jetzt 19 Jahre alt, seit ihrer Geburt schwerst mehrfach behindert: sie ist kleinwüchsig und sehr entwicklungsverzögert, kann nicht sprechen und hat regelmäßig schwere epileptische Anfälle, die durch medikamentöse Einstellung nicht beherrschbar sind.

Immer wieder muss sie notfallmäßig ins Krankenhaus. In ihrer Familie wird sie liebevoll gepflegt und versorgt. Doch aufgrund völlig unzureichender medizinischer Behandlung war sie in Albanien in lebensbedrohlichem Zustand und fast zu Tode ausgehungert.

So entschloss sich die Familie zur Flucht, um das Leben von Erisa zu retten. Sie kamen nach Deutschland und baten um Asyl – doch es wurde auch im Widerspruchsverfahren abgelehnt. Zwar war der Richter sichtbar beeindruckt durch das öffentliche Interesse und den verzweifelten Bericht der Mutter. Doch die Kammer folgte der zynischen Einschätzung des medizinischen Gutachters, dass das Mädchen ja bisher nicht gestorben und es also nicht so schlimm um die Versorgung in Albanien bestellt sein könne!

Erisa und ihrer Familie droht nun die Ausweisung. Die herrschende Gesetzeslage ist zutiefst inhuman, denn sie nimmt den Tod von Menschen – und in diesem Fall dieses schwerstbehinderten Mädchens – bewusst in Kauf. Erisas Freundinnen und Freunde wollen sich jetzt zusammen mit der Familie an die Härtefallkommission NRW wenden: „Setzen Sie ein Zeichen der Menschlichkeit und geben Sie der Familie in Gelsenkirchen eine Zukunft!“

Die Ausweisung droht auch der Familie der drei Schwestern Elsa, Aurora und Dorina aus Albanien. Auch sie leben bereits mehrere Jahre hier, sind im wahrsten Sinne des Wortes angekommen, engagieren sich auf vielfältige Weise und ehrenamtlich in unserer Stadt, gehen erfolgreich zur Schule, beherrschen die deutsche Sprache fließend, haben Berufsziele und sind hochmotiviert, sie zu erreichen. Wie bitte schön, wenn nicht so, geht Integration? Das Ausländeramt will sie noch nicht einmal das laufende Schuljahr beenden lassen!

Engagierte Menschen und verschiedene Organisationien, die diese Ausgrenzung eines Teils ihrer Freundinnen und Freunde, MitschülerInnen und NachbarInnen nicht länger hinnehmen wollen, kämpfen mit den Betroffenen um ihr Bleiberecht.

Helft uns mit Eurer Unterschrift unter die Online-Petition und Euren Spenden für die anwaltlichen Kosten und protestiert mit uns für ein Bleiberecht dieser Familien und die Abschaffung der menschenfeindlichen Ausländer-Gesetze!

Herzlichen Dank und viele Grüße!

Marlies Schumann - SI Emscher-Lippe - Hauptstr. 40 - 45879 Gelsenkirchen