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Das Recht auf Meinungsfreiheit und -Aüßerung!

An die Ratsmiglieder des Göttinger Stadtrats

Kopie an städtische Institutionen und Medien

Schalom an uns alle,

Sie haben sicher schon der Standardtext für diese Email-Aktion anderswo gesehen, und ich bin auch 100% damit einverstanden. Ich finde, aber, daß es einige Aussagen dabei fehlen. Ich bitte um Geduld, Ich bin US-Amerikaner und  mein Deutsch ist manchmal weniger als perfekt, danke.

Der Stadt Israel ist nicht, und war nie ein Jüdischer Staat, sondern ein Staat mit u.A. vielem Juden. Ich finde es nicht ganz falsch mit den "Christdemokrantischen-Parteien"... nicht christlich... nur Politik. Es ist (vielleicht?) keine Straftat, aber unmoralisch und einfach falsch wenn israelische Funktionäre sagen, daß sie für Judentum, oder für alle Juden sprechen.

Die jüdischen Israelis verlieren…. Armut steigt, Spaltung vermehrt sich, Gewalt-Akzeptanz steigt auch.

Meine Synagogen-Gemeinde ist nicht, aber ich denke fast, typisch. 350 Juden, über 95% aus der ehemaligen UdSSR. Über 95% von denen haben fast (?) nichts von Judentum gelernt.

- Von dem Leben in UdSSR lernten sie, daß es staatliche Diskriminierung gegen Juden war.

- Sie lernten auch dort, aber viel mehr hier, daß Juden sprechen viel über Holocaust, sind Israel-Patrioten und hassen Muslims.

Es gibt ein Stamm von um 30 Männer (und 15 Frauen) die mehr-oder-weniger regelmäßig zum Gottesdienst kommen. Ohne diese Männer würden wir kein Minjan (Gebets-Quorum), und keine Synagoge mehr geben.

ABER, es ist oft (meistens?), daß mehr als die Hälfte von denen sprechen miteinander auf Russisch fast(?) die ganze Zeit, und oft gar nicht leise. Unter diesen sind drei Vorstandsmitglieder. Es gibt Zeiten wo es fast so laut wie im Kneipe ist. Nach vielen Jahren haben sie fast (?) nichts von Judentum gelernt. Im Gegenteil, zeigen sie fast kein Respekt für den Rabbiner, für mich, oder die andere wenigen die beten wollen.

Das Gebet ist auf Hebräisch, aber es ist nach so vielen Zeit keine Ausrede.

Judentum verliert & Politik, Nationalismus & Leitkultur gewinnen.

Für die Jüdischer-Stimme, sowie für mich, ist es ein frage von Jüdischer Zukunft. Ich bitte um Unterstützung… laß uns die Möglichkeit für Judentum und denen enthaltene Gerechtigkeit, Liebe und Respekt für Gottes Schöpfung zu agieren.

Die Jüdinnen und Juden der 'Jüdischen Stimme' in Deutschland, deren Empathie nicht an den Grenzen der Abstammung oder der Religion halt macht und die sich daran beteiligen, der Unterdrückung der Palästinenser mit den Mitteln der gewaltlosen BDS-Kampagne ein Ende zu setzen, beweisen damit ihren Mut und ihren Humanismus; entgegen allen Versuchen ihrer Vereinnahmung bzw. Ausgrenzung durch Israel und entgegen der Anfeindungen durch israelische Rechts-Nationalisten und deren zahlreichen Freunde. Sie haben sich den „Göttinger Friedenspreis“ damit redlich verdient.

Mit freundlichen Grüßen & sei gesund - Larry Zweig, 90762 Fürth