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Spendet für die Arbeitsfähigkeit der

kämpferischen Bergarbeitergewerkschaft

FNTMMSP

(Nationale Föderation der Berg-, Metall- und Eisenarbeiter)

in Peru!

Die Bergarbeiter in Peru haben vor kurzem eine neue kämpferische Führung für ihren Dachverband FNTMMSP (Nationale Föderation der Berg-, Metall- und Eisenarbeiter) gewählt, die teils auch in Verbindung mit Aktivisten der Internationalen Bergarbeiterkonferenz steht. Ihr gewerkschaftlicher Bereich erfasst 173.000 Bergleute, aber nur 25 % sind fest angestellt! Die bisherige Gewerkschaftsführung wurde abgewählt, weil sie 30 Jahre lang im Sinne des Co-Managements mit den Bergbauunternehmen eng zusammengearbeitet hatte. Ein krasses Beispiel dafür ist, dass sie sich zur Finanzierung ihrer Arbeit vom Goodwill der Bergbauunternehmen und einiger NGOs abhängig gemacht haben. Statt sich auf die Gewerkschaftsbeiträge ihrer Mitglieder zu stützen, wurden das Beitragssystem weitgehend unterhöhlt. Ihre finanziellen Mittel bezogen sie aus der Nutzung eines Gewinnbeteiligungsfonds, zu dem die Unternehmer ihnen freiwillig Zugriffe überließen, sowie von NGOs aus Kanada und den USA.

Nach der Wahl der neuen kämpferischen Gewerkschaftsführung haben all diese Quellen die finanzielle Unterstützung abgebrochen. Gegen die neue kämpferische Gewerkschaftsführung, die sich für die Belange der Bergarbeiter einsetzt, wird mit vielerlei Mitteln intrigiert und ihre Arbeit erschwert! So hat die neu gewählte Führung kaum Geld für die notwendigen Aufklärungsmaterialien, Reisen und für die dringend notwendige Arbeitsfähigkeit in der Gewerkschaftszentrale, unter anderem moderne Computer.

Aktuell planen die Bergleute einen Streik am 10. September 2019 für höhere Löhne und bessere Sicherheits- und Gesundheitsbedingungen. Und: Das ganz besondere an dieser gewerkschaftlichen Richtung ist die Verbindung des Kampfes um Arbeitsplätze, bessere Arbeitsbedingungen, gegen Leiharbeit und für Umweltschutz! Die neu gewählte Bergarbeiter-Gewerkschaftsführung hat aber kein Geld für die dafür notwendigen Aufklärungsmaterialien, Reisen und für dringend notwendige moderne Computer.

Anlässlich einer persönlichen Beratung mit Monika Gärtner Engel, ICOR und Stadtverordnete in der früheren Bergarbeiterstadt Gelsenkirchen, haben sie deshalb, zunächst vor allem für die Anschaffung zweier moderner Computer und auch teurer Software für ihre Arbeitsorganisation, um Unterstützung durch uns gebeten.

Solidarität International e.V. arbeitet schon seit längerem mit Vertretern der kämpferischen Seite der Gewerkschaft zusammen und möchte dieses Anliegen durch eine Spendensammlung unterstützen. Die Spenden werden bedingungslos, ohne irgendwelche Auflagen direkt weitergegeben.

Unterstützt mit einer Spende den Aufbau einer aktiven und kämpferischen Bergarbeitergewerkschaft in Peru!

Solidarität International e.V. Bundesvertretung und die Ortsgruppe Schwäbisch Hall

Monika Gärtner-Engel, ICOR und Stadtverordnete

Spendenkonto: IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84 BIC: FFVBDEFF, Frankfurter Volksbank

Stichwort: Bergarbeitergewerkschaft Peru

190508 Spendenaufruf SI für Peru.pdf