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  • Pressemitteilung von SI Braunschweig zu VW

    Pressemitteilung von SI Braunschweig zu VW

    Die Ankündigung von VW, 30.000 Arbeiter und Angestellte zu entlassen, sowie drei Werke zu schließen, beschäftigt die Ortsgruppe Braunschweig von Solidarität International e.V. Dazu sagt Diana Martinez, deren Mann in der Produktion bei VW Braunschweig arbeitet:
    Allein bei unserer Gruppe haben wir mehrere Mitglieder, die direkt bei VW beschäftigt sind oder deren Familienmitglieder und wir reden hier nicht über Top Manager:innen, sondern ganz normale Produktionsarbeiter: innen, die vom Gehalt abhängig sind, um das Leben ihrer Familien zu finanzieren“.

    SI Braunschweig hat aus Anlass dieser massiven Abbaupläne bei VW eine Pressemitteilung herausgegeben und bekundet darin die Bereitschaft, ein Solidaritätskomitee mit dem Kampf der Kolleginnen und Kollegen bei VW zu unterstützen.

  • Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier von SI Braunschweig

    Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier von SI Braunschweig

    Am 24. November fand und JHV und Weihnachtsfeier in gemütliche Atmosphäre statt.

    Im Vorfeld haben wir den Raum des Mütterzentrums in BS weihnachtlich dekoriert und uns mit Kaffee, Kuchen und Snacks auf die Arbeit gemacht.

    Der Rechenschaftsbericht vom Vorstand wurde mit Fotos und Videos der jeweiligen Aktivitäten gemacht. Unsere Arbeitsweise wurde von allen anwesenden Mitgliedern als richtig und vielfältig bewertet. Dazu gehört die Förderung des Umweltbewusstseins und praktische Umweltarbeit zusammen mit Canto Vivo in Peru, die gewerkschaftliche Arbeit mit der Organizerinnen unter den Textilarbeiterinnen in Bangladesch und in Deutschland, die Verständigung und Einheit der Völker durch Spendensammlungen und Übersetzungsarbeit für die internationalen Konferenzen und die Selbstbefreiung und Selbstbestimmung mit dem Flüchtlingsprojekt auf Kara Tepe sowie und die Schachschule in Kolumbien. Unsere Arbeit ist unverzichtbar und notwendiger denn je.

    Das Highlight des Jahres war natürlich die 12. Bundesdelegierteversammlung in April 2024 in Braunschweig, an die wir sehr gerne und liebevoll immer wieder zurückdenken.

    Seit unserer letzte JHV sind wir um 11 neue Mitglieder reicher geworden. Allerdings können nur 4 zu unserer Regionalgruppe gezählt werden, alle anderen gehören anderen Regionen. Zwischen sind wir 48 Mitglieder! 😊

    Durch eine Vielzahl von Initiativen zum Beispiel über den Verkauf von Kunsthandwerk Produkten, Keksen und selbstgebastelten Dingen, Flohmarkt und Spendensammlungen bei unseren Ständen konnten wieder viele SI-Projekte unterstützt werden. Die Spenden aus der gemeinsamen Arbeit betrugen insgesamt 961,38€ und kamen den Projekten Organizerinnen in Bangladesch, Canto Vivo, Frauenpolitischen Ratschlag und Sprachenarbeit zugute.

    Für das nächste Jahr haben wir uns die Unterstützung von einem möglichen Soli-komitee der VW-Arbeiter vorgenommen und weiterhin die Umweltarbeit sowie Spendensammlungen für die Verteidigung demokratischer Rechten. Bea und Diana wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt und Nadja kam als neues Mitglied des Vorstands hinzu. Schon jetzt freuen wir uns auf die Zusammenarbeit.

    Nach der JHV haben wir zusammen eine gemütliche Weihnachtsfeier mit leckerem mitgebrachtem Essen und Getränke feiern können. Dazu haben wir gesungen, gedichtet und Musik gemacht, auch ein Weihnachtssketch hat uns zum Lachen gebracht. Es war eine schöne, bunte, informative, lustige und zukunftweisende Weihnachtsfeier und ein mega Abschluss dieses erfolgreichen Jahres als SI-BS.

  • SI Stuttgart solidarisch mit dem stuttgarter Palästinakomitee

    SI Stuttgart solidarisch mit dem stuttgarter Palästinakomitee

    Am 10. Oktober 2024 hat die Gemeinderatsfraktion der CDU im Gemeinderat von Stuttgart den Antrag gestellt, das Palästinakomitee Stuttgart e. V. aus dem Forum der Kulturen ausschließen. Begründet wird der Antrag mit einer angeblichen „Täter-Opfer-Umkehr“. Das ist das gängige Schema, nach dem die zigtausende palästinensischen Opfer gar nicht erwähnt werden sollen. Und schon gar nicht darf nach diesem Schema der israelische Staatsterror, dessen Ziel die Neuordnung der Nahostregion und die Vertreibung der Palästinenser ist, kritisiert werden.

    Solidarität International e.V. Stuttgart hat sich mit dem Palästinakomitee Stuttgart e.V. solidarisiert. Sie schreiben:

    „Wir fordern die sofortige Abweisung des CDU-Antrags und eine Stellungnahme des Gemeinderats für ein demokratisches, säkulares und gleichberechtigtes Miteinander für Palästinser und Israelis. Ein sofortiger Waffenstillstand ist das Gebot für jeden humanitär und christlich denkenden Menschen. Nie wieder ist Jetzt! Die Menschenrechte gelten für alle Menschen!“

  • Solidarität mit Louisa

    Solidarität mit Louisa

    Die Bundesvertretung (BV) von Solidarität Internationl e.V. (SI) hat auf ihrer Sitzung am Wochenende, 16. und 17. November 2024, ihren Protest gegen die fristlose Kündigung von Louisa von Freytag Löringhoff, Betriesratsmitglied beim chinesischen Batteriehersteller CATL in Arnstadt/Thüringen, formuliert.

    Louisa ist in SI durch ihre Übersetzertätigkeit bekannt und geschätzt. Ihr gilt unsere Solidarität!

  • SI in eigener Sache: Jetzt auch auf Instagram

    SI in eigener Sache: Jetzt auch auf Instagram

    Endlich geschafft! Viele junge Menschen sind auf den social media unterwegs – SI auch: Seit November auf Instagram. Wir sind dort unter solidaritaet_international zu finden. Da ein Social-Media Auftritt davon lebt, dass regelmäßig Beiträge eingestellt werden sind, alle Ortsgruppen aufgerufen sich zu beteiligen! Wir veröffentlichen gerne Ankündigungen zu euren Veranstaltungen oder Berichte von euren Veranstaltungen oder Treffen: sendet 1-5 Bilder an buero@solidaritaet-international.de mit einem kurzen Bericht um was es geht. Wir verlinken euch auch gerne, denn so bringen wir Leben in unseren Kanal. Bitte achtet bei den Bildern darauf, dass nur Personen zu sehen sind, die damit einverstanden sind auf Social Media zu erscheinen! Teilt unseren Account an eure Kontakte und kommentiert gerne mit euren Accounts. Wir freuen uns auf freundliche und sachliche Kommentare!

    UND für Freunde die lieber an PC arbeiten: https://www.instagram.com/solidaritaet_international/

  • SI Esslingen hatte zum Sponsorenessen geladen: „Gaza soll leben“

    SI Esslingen hatte zum Sponsorenessen geladen: „Gaza soll leben“

    Ende September haben wir in Esslingen ein Sponsorenessen durchgeführt um die Spendensammlung „Gaza soll leben“ zu unterstützen. Wir haben aus dem Kochbuch „Jerusalem“ gekocht, in dem ein Israeli und ein Palästinenser ihre Lieblingsrezepte aus ihrer Heimatstadt Jerusalem zusammen getragen haben. Natürlich haben wir die Rezepte vorher ausprobiert. Es gab eine Suppe als Vorspeise, Salate, Dips, und zum Hauptgang Fleischbällchen mit dicken Bohnen und Reis. Zum Nachtisch gab es einen Orangenkuchen. Bei den Gerichten war für jeden etwas dabei und allen 10 Gästen hat es geschmeckt.
    Wir haben an dem Abend Solidarität International e.V. (SI) allgemein vorgestellt: wie SI arbeitet, mit Projektpartnern vor Ort auf Augenhöhe und finanziell unabhängig und natürlich wurde konkret über die Spendensammlung „Gaza soll leben“ und die aktuelle Lage vor Ort berichtet. Es kamen spannende Gespräche zustande und ein Kollege von der Umweltgewerkschaft war dabei, der sehr anschaulich über das Recycling-Projekt in Kara Tepe berichten konnte. Auch haben wir gemeinsam den Song „We will not go down“ gesungen. Insgesamt haben wir 350,- Euro eingenommen, die wir zu 100% an die Spendensammlung „Gaza soll leben“ abführten und wir haben zwei neue Mitglieder gewonnen. So ein Sponsorenessen werden wir uns auf jeden Fall wieder vornehmen und wir können es nur empfehlen: man kann bei leckerem Essen viel Neues erfahren und verbringt gemeinsam einen kurzweiligen Abend!

    Montagsdemo mit Protest gegen den Krieg in Gaza


    Bei zwei weiteren Gelegenheiten konnten wir in Esslingen insgesamt 70,- Euro für „Gaza soll leben“ sammeln. Unter anderem bei unserer Montagsdemo im November bei der wir großartige musikalische Unterstützung von einem Straßenmusiker hatten der unsere Demo mit Anti-Kriegsliedern begleitet hat und auch am offenen Mikrofon mit diskutiert hat. Es war eine kleine Demo aber die Rückmeldungen auch von Passanten sind ganz klar: niemand will Krieg, wir alle wollen in Frieden leben!

  • Schulmöbel und Tafeln für tunesische Schulen!

    Schulmöbel und Tafeln für tunesische Schulen!

    Organisiert von „Initiative Bildung und Teilhabe Tunesien“

    Es ist vollbracht. Nach knapp drei Jahren ist es uns gelungen Schulmaterialien aus Aalener Schulen, die entsorgt werden sollten, ein neues Zuhause zu geben. Mit Spendengeldern und eigenem Engagement kamen Hunderte von Tafeln, Tische und Stühle nach Tunesien und wurden erfolgreich an mehreren Schulen verteilt. Die Grundschule Aindefla (Lamias Geburtsstadt) wurde komplett neu eingerichtet. Mein Bruder ist vor Ort und hat die Aktion mit koordiniert. Die Schüler/innen, Lehrer/ innen, Eltern und alle Bewohner der Gemeinden sind überwältigt von der Aktion und bedanken sich von ganzem Herzen. Andere Schulen, die nicht das Glück haben, wünschen sich, dass die Initiative Bildung und Teilhabe Tunesien auch dort hilft. 

    Da ausgemusterte Schulmaterialien in Aalen noch vorhanden sind, planen wir eine neue Transportaktion und hoffen auf weitere Zusammenarbeit und Unterstützung.

    Herzliche Grüße 

    Lamia und Franz Fetzer 

    Initiative Bildung und Teilhabe Tunesien 

    Spendenkonto von Solidarität International e.V.

    Frankfurter Volksbank Rhein/Main,

    IBAN: De 86 5019 0000 6100 8005 84

    BIC: FFVBDEFF

    Stichwort: Bildung u. Teilhabe Tunesien

  • Exhibición, Exposition, Ausstellung: Mutige Frauen






    Ausstellung – Exposition – Exhibición



    Erste Zeile: deutsch


    Second row: english


    Tercera fila: español





    Lilo Hermann


    Else Kienle


    Betty Rosenfeld


    Else Himmelheber


    Gerda Taro


    Clara Zetkin



  • Skandal! Internationalist nicht einbürgerungsfähig?

    Skandal! Internationalist nicht einbürgerungsfähig?

    Jeden ersten Dienstag im Monat machen wir, die Regionalgruppe Ostalb von SI, unser Monatstreffen. Am Dienstag den 2. Juni trafen wir uns schon um 16:00 Uhr in der Fußgängerzone Karlstraße in Heidenheim. Wir hatten uns vorgenommen, den unerhörten Fall der Verweigerung der Einbürgerung unseres Mitglieds Feridun E. durch das Ausländeramt Heidenheim in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Seit 20 Jahren bemüht sich Feridun um die deutsche Staatsbürgerschaft. Jetzt wurde ihm die Einbürgerung verweigert, obwohl Frau und Sohn sie schon lange haben. Feridun arbeitet und zahlt in Deutschland Steuern. In der Verweigerung seiner Einbürgerung wird ihm unter anderem die Mitgliedschaft in SI vorgeworfen. Solidarität International e.V. ist eine Hilfsorganisation, deren Hauptzweck es ist, auf Augenhöhe mit Menschen vor Ort Spendensammlungen „zur Selbsthilfe, Selbstorganisation und Selbstbefreiung“ (Programm von SI) zu organisieren. SI ist überparteilich, aber nicht unpolitisch. SI nimmt klar Stellung im Sinne der internationalen Solidarität der Menschen, nicht der Regierungen, wie sich jeder selber auf unserer Homepage überzeugen kann. Feridun die Unterstützung von SI vorzuwerfen ist daher der nächste Skandal. Dabei setzt sich Feridun als Internationalist für das friedliche Zusammenleben der Völker ein.

    Mit Unterschriftenlisten und unserem neuen SI-Ostalbflyer und geschmückt mit einer großen, informativen Wandzeitung (siehe Stichworte unten) zu dem Skandal, stellten wir uns – neun SI-Mitglieder – in die Fußgängerzone. Nach etwa eineinhalb Stunden hatten wir 17 Unterschriften bekommen, die beim Monatstreffen auf 22 zunahmen. 32 EUR Spenden kamen in die Kasse für den Fonds „Demokratische Rechte“ und drei Leute haben Interesse an SI.

    Beim anschließenden Monatstreffen legten wir unser weiteres Vorgehen fest, um Feridun in seinem berechtigten Wunsch der Einbürgerung zu unterstützen. Der Vorschlag, immer wieder vor den Monatstreffen solche Aktionen zu Themen, zur Werbung für SI oder zu einer bestimmten Spendensammlung zu machen, wurde diskutiert und angenommen.

    Das stand auf der Wandzeitung:

    1976 kam Feridun nach Deutschland. Mit 15 Jahren begann er hier zu arbeiten.

    Feridun ist gut integriert. Er arbeitet im ehrenamtlichen

    Sprachenpool der Stadt Heidenheim.

    Doch seit 1996 wird ihm die Einbürgerung verwehrt. Warum???????

    Feridun ist Mitglied in SI, Solidarität International e.V.

    Er engagiert sich mit SI für Völkerfreundschaft. Die Mitgliedschaft in SI wird ihm zum Vorwurf gemacht wie auch die Teilnahme an einer genehmigten Kundgebung als Übersetzer.

    Feridun hat sich seit Anbeginn für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionen eingesetzt.

    Die Geburtsklinik in Kobanê/Rojava ist ihm eine Herzensangelegenheit.

    Sollen das „Gründe“ für die Verweigerung der Einbürgerung sein? Nein!

    Feriduns Eintreten für internationale Solidarität und für das Selbstbestimmungsrecht der Menschen sind der wahre Grund.

    Wir sind solidarisch mit Feridun. Er braucht unsere Solidarität und Hilfe.

    SI lässt sich nicht in eine verdächtige Ecke drängen.

    Unterstützen sie mit uns Feridun in seinem Anliegen! Unterschreiben sie! Werden sie selbst aktiv!

    Notiz in der Zeitung zu unserem Infostand:

  • El Salvador: Ausnahmezustand ohne Ende?

    El Salvador: Ausnahmezustand ohne Ende?

    Der Aalener Verein UtopiAA, das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. (oeku-buero.de), attac Aalen und Solidarität International e.V. Ostalb waren am Freitag, 11. Oktober, Gastgeber für Vidalina Morales und Marisela Ramírez aus El Salvador auf ihrer Speakerstour.

    Empfangen wurden die beiden Aktivistinnen aus El Salvador in den Räumlichkeiten von UtopiAA. Zusammen mit Antonia vom oeku-buero gaben die drei ein umfassendes Bild über die Situation in El Salvador und die Lage der Menschen dort. Schwerpunkt waren die Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung Nayib Bukeles und die Folgen von Inflation, krassester Umverteilung zugunsten der Reichen, des Präsidenten und dessen Verwandtschaft und zahlreicher Bestrebungen der Regierung und Konzerne, erkämpfte Umweltstandards wieder zu kippen.

    2017 wurde in El Salvador der Metall-Bergbau aus Umweltschutzgründen komplett verboten. Vorausgegangen waren dem Verbot 12 Jahr Kampf. Die Referentinnen berichteten, dass El Salvador von der Umwelt- und Klimakatastrophe mit voller Wucht getroffen werden. Viele Flüsse sind vergiftet. So hat sich in den letzten 20 jahren ein breiter Kampf gegen die Minentätigkeit und für Umweltschutz entwickelt.

    Präsident Bukele will das Land ausländischen Konzernen ausliefern und bereitet die Wiederaufnahme der Minentätigkeit vor. Auch unsinnige Großprojekte will er gegen die Bevölkerung durchsetzen. Ein gigantisches Eisenbahn- und ein Flughafenprojekt erfordern die Enteignung kleiner Landbesitzer. Attacken auf Menschenrechte und demokratische Institutionen, Unterdrückung jeglicher Opposition und massive Repression durch die Regierung sind die Folge. Nach außen wird das verpackt in Marketing-Kampagnen vom „coolsten Diktator der Welt“, der Sicherheit, Tourismus-Paradiese und Bitcoin-Wohlstand verspricht. Zu seinen Freunden zählt er die Faschisten Trump und Milei.

    Seit 31 Monaten regiert Bukele im Ausnahmezustand, der Monat für Monat verlängert wird. 80 000 Menschen sind inhaftiert, davon ein Viertel nachweislich unschuldig. El Salvador ist mit 1,73 % das Land mit der höchsten Inhaftierungsrate. Angeblich ist der Ausnahmezustand notwendig, um die Bandenkriminalität einzudämmen. Die beiden berichteten, dass der Rückgang der Bandentoten durch Tötungen durch die Staatsorgane quasi „ausgeglichen“ werden. Sicherheit à la Bukele!

    So waren auch fünf Mitglieder der Umweltbewegung gegen die Wiederaufnahme des Bergbaus in El Salvador zunächst monatelang inhaftiert worden. Sie sind alle über 60, ein Aktivist ist 72 Jahre alt. Da im Gefängnis keinerlei Gesundheitsversorgung gewährleistet ist, sind die Fünf in Hausarrest gekommen. Am 8. Oktober 2024 war ihre Gerichtsverhandlung, deren Ergebnis aber noch nicht vorliegt. Vidalina berichtete, dass sie hohe Anwaltskosten haben. Sie hatten zunächst einen engagierten Anwalt für kleines Geld, der aber nichts gegen die Anwälte des Staates ausrichten konnte. So haben sie die fünf besten Anwälte eingespannt, die entsprechend Kosten.

    So kam die Frage auf, was wir hier in Deutschland – neben der Unterstützung bei den Anwaltskosten – machen können. Neben der Information der Öffentlichkeit über die Situation in El Salvador ist als nächstes Datum eine Aktion im Januar vor dem Konsulat in Tübingen und Berlin geplant.