Schlagwort: Moria

  • An Weihnachten kannst du jedem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern

    An Weihnachten kannst du jedem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern

    Presseerklärung von SI Emscher-Lippe

    „Seit Anfang 2020 haben wir von Solidarität International (SI) einen Solidaritätspakt mit der Organisation „Stand by me lesvos“ auf Lesbos in Griechenland.
    „Stand by me lesvos“ macht seit Jahren eine Flüchtlingsarbeit in den Flüchtlingscamps auf Lesbos, erst Moria, jetzt Kara Tepe. Sie organisieren gemeinsam mit den Flüchtlingen Bildung im Camp, Sauberkeit, Gesundheitsvorsorge, gegen-seitige Hilfe, Solidarität mit Kämpfen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge und vieles mehr.
    Im letzten Jahr hat SI schon eine Spendenaktion durchgeführt, damit jedes Kind im Camp ein Weihnachtsgeschenk bekommt. Und auch die Kinder der bedürftigen Familien auf Lesbos wurden beschenkt. Jetzt sind noch ungefähr 300 – 350 Kinder im Camp und wieder sollen sie und bedürftige Kinder unter der griechischen Bevölkerung ein Weihnachts-geschenk im Wert von ca 5,- EUR bekommen.
    Unser Partner Michalis Aivaliotis von der Organisation „Stand by me lesvos“ schrieb uns dazu:

    „An Weihnachten kannst du jedem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Mit Ihrer Spende können wir für jedes Kind Weihnachtsgeschenke im Camp verteilen. Jedes Geschenk wird Freude bereiten und glückliche Momente für diese Kinder. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das mit einer Spende unterstützen. Lasst uns diesen Kindern zeigen, dass sie uns allen wichtig sind. Gemeinsam können wir ihnen Hoffnung geben und schöne Erinnerungen an diese Feiertage schaffen! Spenden Sie jetzt und bringen Sie mit uns viele junge Herzen vor Freude zum Lächeln! Weihnachtsstimmung kam ins Flüchtlingslager, und bei der Frauenwerkstatt haben wir unseren Weihnachtsbaum aufgestellt und viele Aktivitäten für die Feiertage geplant. Wir werden darüber berichten.“

    Diesem Aufruf schließen wir von SI Emscher-Lippe uns an. Wir freuen uns über Ihre Spenden für Weihnachtsfreuden für die Kinder im Flüchtlingscamp und auf Lesbos.

    Spendenkonto: IBAN DE86 5019 0000 6100 8005 84,

    Stichwort: Weihnachtsfreuden Kara Tepe“

  • Aktueller Spendenstand Moria

    Aktueller Spendenstand Moria

    14.05.2021 – Spendenstand Moria

    Aktueller Spendenstand Moria

    Danke an alle Spenderinnen und Spender.

    Bitte denkt dran: Für eine Spendenbescheinigung benötigen wir eure vollständige Adresse!

    Spendenkonto – Stichwort: „Moria/Lesbos“
  • Thanks to Solidaritaet International for their continuous support

    Eine weitere Verteilung von Trockenfrüchten an arme Griechen in der Gemeinde Kalloni in Zusammenarbeit mit lokalen Freiwilligen.

    Vielen Dank an Solidarität International für ihre kontinuierliche Unterstützung

    Heute haben wir gutes Wetter. Wir haben es dazu genutzt um unseren Platz, zu verschönern. Wir benutzen ihn auch als Schule. Wir haben Saft gegen leere Flaschen ausgegeben.

    Im Hintergrund sieht man die großen Maschinen, die jetzt an der Entwässerung und anderen Dingen arbeiten, Wir sehen wirklich Verbesserungen.

    Insgesamt 46 Flüchtlinge, Männer, Frauen und Kinder, aus verschiedenen Nationalitäten kamen gestern in Katsinia von Gera und im Palios von Mantamados an. Alle wurden nach Kara Tepe von Mytilene und in Megala Therma von Nordlesbos transportiert und unter Quarantäne gestellt.

    Ärzte ohne Grenzen hat das Personal auf Lesbos reduziert. Die offizielle Begründung der Organisation dazu lautet: Dies wäre auf die Einschränkung ihres Beschäftigungsbereichs nach dem Brand in Moria zurückzuführen, auch seien neue Organisationen angekommen. Gestern Morgen versammelte sich eine Gruppe von etwa 30 Personen Mitarbeiter von Médecins Sans Frontières vor den Büros der Organisation in Chrysomallousa. Sie protestieren gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze. Auf den Plakaten stand: „Wir fordern, dass die Entlassungen sofort zurückgenommen werden und keine neuen hinzukommen. »Wir fordern stabile und dauerhafte Arbeitsplätze« und keine Diskriminierung.

  • Bericht der Flüchtlinge vom 29.01.2021

    Wirklich, wir haben die Hoffnung verloren. …

    1.

    Wirklich, wir haben die Hoffnung verloren. Wir haben an europäische Politiker geschrieben. Wir haben nur nach einigen einfachen Dingen nachgefragt, wie Strom, Drainage und genügend heißes Wasser. Wir haben nichts. Sie kamen und gaben einen Bericht ab, dass sich die Lage im Camp verbessert hat und alles wirklich gut aussieht. Das hat die Zeitung geschrieben. Sie schreiben sogar, dass es für jede Familie eine Heizungen geben würde. Ja, es gibt vielleicht einige, die in einem Lager waren. In unserem Camp ist es nicht so. Warum denn auch? Weil wir nicht genug Strom haben.

    Wir verstehen nun, dass Europa uns keine Hilfe mehr geben wird. Sie wissen von uns und unserer Situation. Wir können ihnen sogar sagen, dass wir uns nicht um uns selbst kümmern. Bitte denkt an unsere Kinder. Sie sind unschuldige und Opfer des Krieges, sie brauchen nur einen Ort, wo es warm sind.

    Vielleicht hilft es den Internationalen Gerichtshof zu kontaktieren? Vielleicht weil sie nicht in Europa sind und ihnen vielleicht auch egal ist. Wir wissen es nicht, aber jeder Schritt ist gut, der uns ein wenig Hoffnung auf Veränderung gibt.

    2.

    Ein Elektriker: Den ganzen Tag versuche ich, Strom am Laufen zu halten. Bei einem Generator ist eine Störung. Das ganze System ist bei dieser Kälte völlig überlastet. Es geschehen viele Dinge. Unsere Teams versuchen alles, dass es funktioniert, aber es ist einfach nicht genug Strom verfügbar. Jetzt haben sich viele Flüchtlinge Heizungen auf dem Markt gekauft, nachdem keine mehr verteilt wurden. Nun kochen sie,das ist zu viel für die vorhandenen Generatoren. Wir brauchen einen weiteren großen und wir verstehen nicht, warum keiner gestellt wird. Einige sagen, dass einer in Reparatur ist, andere, er habe keine Lizenz vom Ministerium. Wir wissen es nicht, aber wir hoffen wirklich, dass wenigstens eine Lösung gefunden wird.

    3.

    Vorgestern war die Duschplatz mit den Eimern geschlossen. Ihr wisst, dass man das Duschen nennt, man gibt euch heißes Wasser und ihr es selbst über euch eingießen könnt. Auf die Frage, warum es geschlossen ist, bekam ein Flüchtling die Antwort, dass es heute ist zu kalt für warmes Wasser wäre. Also wenn es kalt ist, gibt es keine Heizungen, der Strom wird sehr instabil und gibt kein heißes Wasser.

    4.

    Viele Flüchtlinge, die Asyl bekommen haben, leben auf dem Festland und vegetieren in den Parks im Zentrum der großen Städte. 2.350 der 6.741 sind anerkannte Flüchtlinge. Also jeder dritte. Lebt man nicht im Lager ist das der Weg in die Obdachlosigkeit. Ständig sieht man Flüchtlinge,die ins Lager zurückkehren.

    Die Entscheidung von Mitarakis, Minister für Asyl, die Finanzhilfe für Asylsuchende unmittelbar nach der Gewährung des Asyls die EU-Geldern zu kürzen, führte in eine Sackgasse.

    5.

    Guten Morgen. Guten Morgen. Seht unser Video von den neuen Duschen. Wir staunen was Europa für Duschen hat. Jetzt nach fünf Monaten ein Dach für die Duschen. Sollen wir danke sagen, dass Europa so nett zu uns ist?

    6.

    Thomas Osten Sacken schrieb:

    Was Sie hier sehen? Screenshots aus einem Video der Organisation „Movement on the Ground“, sie wirbt damit, Duschen im neuen Camp zur Verfügung zu stellen. Jetzt, fast fünf Monate nachdem das neue Camp eröffnet wurde, gibt es auch ein Dach für die Duschen, das hier gerade installiert wird.

    Einmal pro Woche kann ein Flüchtling dort sieben Minuten duschen.

    Die EU nennt das in ihrem jüngsten Bericht ein „visible improvment“.

    Links sehen Sie die Wassertanks, die jeden Tag mit Tanklastern gefüllt werden, weil es kein fließendes Wasser im Camp gibt und wo die Träger da durchlaufen ist eine der Hauptstraßen des Camps, sind dauernd überflutet sind, weil es keine vernünftige Drainage gibt.

    Die Firma, die das hätte machen sollen, hat zwar im Oktober 5,2 Millionen bekommen, bislang allerdings noch keinen Spatenstich getätigt.

    Für Wasser und Hygiene wurden unter anderem dem Roten Kreuz von VW und Siemens im September ebenfalls fünf Millionen zur Verfügung gestellt.

    Das Ganze als Wahnsinn zu bezeichnen wäre ein Euphemismus, denn jeder Wahn hat System, dies hier nicht. Außer es handelt sich um ein ganz perfides Experiment die Grenzen der Belastbarkeit von Menschen auszuloten, deren einziges Vergehen es war, in Europa einen Asylantrag zu stellen.

    Oder man betrachtetes, als großes Businessmodell ist nur skrupellos genug, wie man sehr schnell sehr reich werden kann. Im neuen Camp fristen ca 7.000 Menschen unter solchen Bedingungen ihr Leben. Ich denke, es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass dank der Flüchtlingskrise in Griechenland in den letzten sechs Jahren ebenso viele Hilfsgelder, die nie ankamen, viele zu Millionären gemacht hat.

    Lesbos ist eine kleine Insel and der Peripherie Europas.Sie hat so viele Einwohner wie Offenbach am Main. Lesbos ist aber ein wichtiges Laboratorium, in dem gerade etwas ausprobiert wird, was die Zukunft Europas maßgeblich bestimmen wird: Was alles kann man staatlicherseits Menschen antun, die nichts getan haben, außer aus Höllenlöchern wie Syrien oder Afghanistan zu fliehen und als Schutzsuchende, völlig von staatlicher Hilfe abhängig sind, ohne dass eine breite Öffentlichkeit sagt: Bis hierhin und keinen Schritt weiter.

    Die 600 Millionen für Grenzsicherung ziehen wir mal ab, dann bleiben immer noch 2,3 Milliarden in fünf Jahren.

    Das ist nur EU-Geld. Dazu kommen noch Abermillionen bilateraler Hilfsgelder und privater Spenden.

    Wo all das Geld geblieben ist, eine gute Frage, in die Verbesserung der Strukturen vor Ort wurde es offensichtlich nicht investiert.

    Und jetzt sage noch mal wer, dass sich Flüchtlingselend als Geschäftsmodell nicht lohne. Viele, gerade in Griechenland, zahlen einen hohen Preis, aber viele verdienen wunderbar, so wunderbar, dass man es sich kaum vorstellen kann, ihnen liegt besonders an einer grundlegenden Veränderung der Situation.

    7.

    Die Flüchtlinge wurden nach dem Brand von Moria I im September nach Kara Tepe verlagert. Jetzt wurde bekannt, dass das Ministerium für Einwanderung und Asyl in Übereinstimmung mit der EU erst am 24.11.2021 den Auftrag gegeben hat den Bleigehalt zu überprüfen. Ein Fernschießstand ist, das weiß jeder der mal in der Armee gedient hat und auch die EU, dass es höchst gefährlich ist. Es ist weltweite Pflicht, das Soldaten mit Schutzkleidung die Reste der Munition wegräumen müssen.

    Laut einer veröffentlichten Analyse der WHO ist die Bleiexposition im Jahr 2016 bei 63,2% der Fälle von idiopathischer geistiger Behinderung (Behinderung), bei 10,3% der durch Herzhypertonie verursachten Krankheiten, 5,5% der ischämischen Anfälle und 6,2% bei Herzinfarkten verantwortlich sind.

    Inzwischen haben demokratische Kräfte und Gewerkschaftsverbände Flüchtlingsinitiativen in Griechenland die Forderung aufgestellt.

    Sofortige Untersuchung aller Flüchtlinge und Beschäftigten im Lager.

    Sofortige Betreuung derjenigen, die dem Blei ausgesetzt sind und negative Ergebnisse haben.

    Das Lager von Lesbos und alle Hot Spots schließen und keine neuen erstellen, weder geschlossene noch offene.

    Gewährleistung offener und humaner vorübergehender Unterkünfte auf dem Festland, solange die Flüchtlinge in Griechenland bleiben

    Unmittelbarer Transport der Flüchtlinge in die Bestimmungsländer, wohin die Flüchtlinge wollen.

    Die Beschäftigten brauchen neue Arbeitsplätze und Maßnahmen für ihre Gesundheit und Sicherheit.

    Dr. Günther Bittel fordert:

    Lager evakuieren, ordentliche Unterbringung gemeindenah im EU-Land der Wahl der Geflüchteten.

    Sofortige Untersuchung auf Blei im Vollblut und im Urin.

    Bei Nachweis einer Bleibelastung umgehende Therapie mit Chelatbildnern (EDTA, DMPS), umfassende neurologische und Labor-Untersuchung, Therapie mit natürlichem Antidot der toxischen Schwermetalle (Zink, Selen …) unter ärztlicher Überwachung in der Umweltmedizin kompetenter Ärzte.

    Je nachdem muss der Boden natürlich umfassend untersucht werden, ob es sich „nur“ um Blei handelt, oder ob noch nach anderen Giften gesucht werden muss.

    Dr. Günter Wagner

    Die Forderung nach sofortiger Evakuierung ist absolut richtig.

    Es gibt drei hauptsächliche Quellen für eine Bleivergiftung: in der Luft durch Bleistaub; durch Nahrung und Trinkwasser und über die Haut.

    Bleistaub in der Luft durch eine gegenwärtige Be- oder Verarbeitung, oder Staubniederschlag, der jetzt auf den Böden liegt;

    Trinkwasser, woher beziehen die Flüchtlinge das Wasser?

    Bleiverseuchung im Boden; das kann eine Quelle sein, das ganze Lager steht ja unter Wasser.

    Kinder sind besonders gefährdet, sie nehmen 50% des Bleis aus der Nahrung/Trinkwasser auf; Erwachsene „nur“ 10 %.

    Wichtig ist also, genaueres über die Quelle heraus zu finden. Dann ist da die Frage, ob nicht auch die Bevölkerung in der Umgebung davon betroffen ist. Auf jeden Fall sind gründliche Untersuchungen nötig

  • Die Flüchtlinge melden

    Dieser Artikel berichtet über die Reparaturen von der Entwässerung und dem Strom im Lager. Es wird im Winter es wird nichts mehr passieren, wie wir vermuten, sondern erst im Frühjahr. Wir müssen also unter diesen Bedingungen die nächsten Monate überleben.

    ′′Im Laufe des Projekts wurde ein dringender Vertrag über 5.2 Millionen Euro abgeschlossen. Tatsächlich wurde er mit den bekannten Wettbewerbern geschlossen′′

    Zwischen Mitarakis und der Firma Aktor Ate wurde am 16.10 2020 ein Vertrag über 5,2 Millionen vereinbart. Ihre Aufgabe war sich sofort um die Probleme in Kara Tepe zu kümmern bis die Winter kommt. Diese Baufirma wurde hier nie gesehen. Jetzt hört man, dass sie einen Antrag zur Verlängerung der Fertigungsfrist bis zum 23.03.2021 gestellt hat. Sie haben das Geld bekommen damit wir in den »tollen Winterzelten der EU« sicher über den Winter kommen. Statt diese Mafia-Firma zu beauftragen sofort mit der Arbeit zu beginnen beraten sie seit dem 11 Januar 2021 über den gestellten Antrag.

    Wir Flüchtlinge werden nicht zu Unrecht als »Goldene Hennen« bezeichnet. Jeder verdient an uns. Das ist moderner Sklavenhandel Wie schrecklich.

    Das geschieht gerade eben. Ein Zelt, das für einige Klassen benutzt wird, ist zusammen gebrochen. Wir erwarten wieder eine sehr kalte Nacht, in einigen Teilen der Insel schneit es. Für die meisten Flüchtlinge gibt es immer noch keine Heizungen für. Dann gibt es noch diesen ganz schlimmen Strom Ausfall.

    So müssen wir leben. Warum eigentlich?

    Gestern Nacht waren die Teams die ganze Nacht unterwegs und haben hart gearbeitet. Ein Mast ist wegen des starken Winds umgestürzt. Zum Glück wurde niemand verletzt. (siehe Bild)

    Gestern bevor, es wieder sehr stark zu regnen begann haben wir Mandarinen für leere Flaschen verteilt. Jetzt im Winter sind Vitamine wichtig, besonders unter solchen Bedingungen.

    Hallo aus dem Camp. Wir können euch nicht einmal von gestern Abend erzählen. Jetzt fängt wieder an zu regnen und ein bisschen zu schneien. Und wir fragen uns: Von all dem Geld gibt es nicht genug für einige Heizungen, einen warmen Ort, Entwässerung, fließendes Wasser und eine funktionierende elektrische Anlage.

    Thomas Osten Sacken (siehe Bild über Gelder der EU)

    Gelder der EU

    die Grenzsicherung ziehen wir mal ab, dann bleiben immer noch 2,3 Euro Milliarden in fünf Jahren.

    Das ist nur EU-Geld. Dazu kommen noch Abermillionen bilateraler Hilfsgelder und von privaten Spenden.

    Wo ist all das Geld geblieben ist? Vor Ort für die Verbesserung des Lagers wurde es offensichtlich nicht investiert.

    Und jetzt sage einer noch, dass sich das Elend der Flüchtlinge als Geschäftsmodell nicht lohne. Viele, gerade in Griechenland, zahlen einen hohen Preis, aber viele verdienen wunderbar, so wunderbar, dass man es sich kaum vorstellen kann.

    Beate Gminder:

    So sieht sie mit ihren Augen die aktuelle Situation in Kara Tepe vom warmen Europa-Parlaments-Gebäude aus.

    Der Leiter der Task Force für Einwanderung in Griechenland sieht die Situation verbessert. Höhepunkte aus der Präsentation von Beate Gminder, stellvertretende Generaldirektorin in der Generaldirektion Einwanderung und Inneres über die „Task Force für Einwanderungsmanagement“ im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des nationalen Empfangssystems des Europäischen Parlaments.

    „In Griechenland leben 64.756 Einwohner, von denen bis zum 31.12. 17.005 auf den Inseln verblieben. 10.270 sind anerkannte Empfänger des internationalen Schutzes und blieben im nationalen Aufnahmesystem.

    Die Entlastung des Host-Systems wird fortgesetzt. Die Zahl der Einwohner der Inseln nimmt ab, sie werden auf das griechische Festland gebracht.

    Das Tempo der Asylverfahren beschleunigt sich. Die Erteilung von Entscheidungen in erster Instanz nimmt stark zu. Die Zahl der anhängigen Fälle verringert sich.

    Das griechische Ministerium für Einwanderung und Asyl hat einen neuen stellvertretenden Minister ernannt. Er ist für die Integration und Integration von Flüchtlingen und der unbegleiteten Minderjährigen zuständig. Die Zuständigkeiten des Empfangssystems wurde erweitert, es umfasst auch das Estia-Programm.

    Die Situation auf den griechischen Inseln hat sich erheblich verbessert, insbesondere auf Lesbos, Kos und Leros wurde die Zuständigkeiten des Host-Systems erweitert, das Estia-Programm gehört dazu.“

    Eigentlich müsste diese Frau wegen falscher Informationen des EU-Parlaments verklagen und der Lüge bezichtigen. Zur gleichen Zeit während sie das EU-Parlament belügt, läuft die menschenfeindliche EU-Flüchtlingspolitik reibungslos weiter. Gleichzeitig während sie ihr Bericht hält schliefen in Kara Tepe Kinder, schwangere Frauen und die anderen Flüchtlinge bei Temperaturen nahe Null. Während diese Frau weiter lügt werden sie von starken Winden erfasst und durchgeschüttelt.

    Eine Antenne eines benachbarten Staatssicherheitsdienstes wurde vom Wind umgerissen und fiel auf Zelte. Zum Glück gab es keine verletze. Frau Gminder lügen sie weiter. Ihre Hände sind warm, aber die Kinder von Kara Tepe wärmen ihre Hände an bekannten „Kohlebecken.“ Ihr EU-Parlament wird ständig beheizt, damit die Herrschaften darin sich wohlfühlen. Sie haben dort keine kaum funktionierenden Heizkörper und minderwertiges System der Stromversorgung. Sie weiß nicht mal, dass das Estia-Programm seit dem 09.01.2021 abgeschafft wurde. Es war ein Programm der EU und griechischen Regierung um Flüchtlingsfamilien sowie Alte und Kranke in Wohnungen unterzubringen.

    Die ganze menschenfeindliche Lage in den Camps auf den Inseln bezeichnet sie frech als „proportional zu den Notsituationen in einem menschlichen Lebensumfeld“.

    Die Medien in Lesbos verharmlosen die Gefahr der Bleivergiftung in Kara Tepe.

    Lesbos News

    „Laut einer technischen Studie der geochemischen Untersuchung des Bodens von Lesbos, die vom Institut für Geologische und Mineralische Untersuchungen an zwölf Punkten innerhalb der temporären Struktur von Kara Tepe durchgeführt wurde, bestehe keine Gefahr für die dort lebenden Asylbewerber. Laut dieser Studie würde die Konzentration von Schwermetallen der entnommenen Proben laut nationaler und internationaler wissenschaftlicher Literatur innerhalb der geltenden und zulässigen geochemischen Schwellenwerte für Wohngebiete berücksichtigt.“

    Die geringen Mengen, welche an einem einzigen Punkt an den Grenzen eines Gebäudes außerhalb des Wohngebiets festgestellt wurden, liegen unter den zulässigen Grenzen eines Industriegebiets und unter den Grenzen vieler Gebiete und Gemeinden in Griechenland, in denen Tausende von Bürgern sicher leben. Es wird davon ausgegangen, dass die außerhalb des Wohngebiets entnommene Stichprobe die festgelegten Grenzwerte überschreitet. Jedoch innerhalb der für Industriegebiete festgelegten Grenzwerte liegt und für das für das Gebiet dieser Stichprobe gilt.

    Das Gebiet Montenegro in dem das Lager liegt wird nicht einmal als Wohngebiet betrachtet, weil die Bewohner dort nur vorübergehend für einige Monate und nicht viele Jahre oder dauerhaft leben. Alle Stichproben wurden jedoch mit den strengen Grenzwerten für die Wohngebiete verglichen und wären viel niedriger. Diese spezielle Probe wurde aus einer Kanone auf einem unbewohnten Hügel entnommen. Blei ist in Raketen nicht vorhanden. Jedes Land legt seine eigenen zulässigen Grenzwerte für mg Blei in Milligramm (mg) fest. So z. B. Griechenland 500 mg die Schweiz 1000 mg. Nirgendwo wird ein Bereich wegen Blei evakuiert. Die einzige „medizinische“ Evakuierung ist auf Radioaktivität zurückzuführen.