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  • Unverschämt: Antideutsche bekleben unser Bürofenster mit „Gegen jeden Antisemitismus“

    Unverschämt: Antideutsche bekleben unser Bürofenster mit „Gegen jeden Antisemitismus“

    Im Zeitraum von Montag, 7. Oktober, wurde das Schaufenster unserer Bundesgeschäftsstelle in Duisburg-Neudorf, Grabenstraße 89, über und über mit Aufklebern und Plakaten beklebt.

    Eindeutiger Verursacher ist die obskure Gruppierung „Antideutsche“. Sie ist rechten Szene zuzuordnen. Mit abstrusen Parolen wie „Nieder mit Deutschland“ möchte sie – wohl mangels hilfreicher Inhalte – auf sich aufmerksam machen. Dabei werden Organisationen, Gruppen und Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, pauschal diffamiert. So wurde unter anderem „Gegen jeden Antisemitismus“, an unserem Schaufenster angebracht. Solidarität International e.V. (SI) steht für das Existenzrecht Israels und eines palästinensischen Staates. Wir haben von Anfang auch gegen den faschistischen Überfall der Hamas protestiert. SI kritisiert den völkerrechtswidrigen Überfall Israels auf Zivilisten in Gaza, dem Westjordanland und im Libanon und warnt nachdrücklich vor einer Ausweitung des Krieges in der Region mit der Option eines weltweiten Flächenbrands. Deshalb engagiert sich SI seit Monaten für die humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza und hat bundesweit bereits mehr als 80.000 € für die Spendensammlung „Gaza soll leben“ gesammelt. Wir unterstützen auch den Wiederaufbau des Gesundheitswesens mit gesammelten Geldspenden.

    SI ist seit Jahrzehnten gegen jede Form von Rassismus aktiv. Vor gerade mal zwei Wochen hat SI Duisburg in der Neudorfer Flurstraße ein wunderschönes internationales Spätsommerfest gefeiert. Das ist Ausdruck unseres Verständnis von Internationaler Solidarität und Völkerverständigung.

    Es ist für uns daher nur konsequent, bei der Polizei Anzeige zu erstatten wegen Sachbeschädigung und Rufschädigung.

    SI Duisbrug und die Bundesvertretung haben einen Leserbrief an die lokale Presse und ein lokales Radio geschickt.

  • Lamine Cissé soll bleiben – Petition des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität in SI

    Lamine Cissé soll bleiben – Petition des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität in SI

    Petition für Lamine Cissé an den Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland

    Wir appellieren an Sie, unseren Freund und Mitstreiter Lamine Cissé vor der Abschiebung zu bewahren und ihm ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland zu gewähren.

    Lamine hat in seiner Heimat Senegal großes Unrecht erlitten und wurde verfolgt. Da ihm dort Folter, Gefängnis und sogar der Tod drohen, bitten wir Sie eindringlich, diese Petition zu unterschreiben, damit Lamine in Deutschland bleiben kann.
    Lamine reiste am 17. November 2017 nach Deutschland ein und stellte einen Asylantrag, der jedoch abgelehnt wurde, da der Senegal als „sicheres Herkunftsland“ eingestuft wird. Doch die Realität, die Lamine in seinem Heimatland erfahren hat, sieht anders aus. Seit dem 12. November 2019 lebt er mit einer Duldung in Deutschland und hat sich seitdem vollständig integriert.
    Nach seiner Ankunft in Engen am Bodensee ergriff Lamine begeistert die Möglichkeit, ein Praktikum bei der Firma Stengele GmbH zu absolvieren. Er hinterließ dort einen so positiven Eindruck, dass ihm sofort ein Ausbildungsplatz zum Metallbauer angeboten wurde. Die Firma setzte sich aktiv bei den zuständigen Behörden für eine Arbeitserlaubnis für Lamine ein. Die Ausbildung sollte am 1. September 2023 beginnen. Doch trotz aller Bemühungen wurde die Ausbildungsduldung mit der Begründung abgelehnt, dass er als Staatsangehöriger eines „sicheren Herkunftslandes“ keine Arbeitserlaubnis erhalten könne.
    Lamine ist in Deutschland nicht nur ein fleißiger und engagierter Auszubildender, sondern auch ein aktives Mitglied/Sprecher im Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International. Er setzt sich unermüdlich für die Rechte von Flüchtlingen ein und unterstützt sie bei ihrer Integration, insbesondere bei der Teilnahme an Sprachkursen und der Suche nach Arbeit. Seine Sprachkenntnisse sind für die Kommunikation mit anderen Flüchtlingen von unschätzbarem Wert.
    Eine Abschiebung nach Senegal würde für Lamine nicht nur das Ende seines Lebens in Deutschland bedeuten, sondern auch eine unmittelbare Bedrohung für sein Leben darstellen.

    Wir können es nicht zulassen, dass er in ein Land zurückgeschickt wird, in dem er seines Lebens nicht sicher ist.

    Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie uns, weitere Unterstützer zu gewinnen! Weitere Informationen zu Lamine finden Sie auf unserer Webseite:

    Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in SI, www.freunde-fluechtlingssolidaritaet.org
    Spenden über: „Solidarität International e.V.“, IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84, Stichwort: „Lamine soll bleiben“

    Hier die Petition unterschreiben:

    https://www.change.org/p/petition-f%C3%BCr-lamine-ciss%C3%A9-aus-dem-senegal-sprecher-freundeskreis-fl%C3%BCchtlingssolidarit%C3%A4t?source_location=search

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  • Solidarität mit dem Café Buch-Oase

    Solidarität mit dem Café Buch-Oase

    In der Nacht von Dienstag, dem 10.09.2024, auf Mittwoch wurde die Schaufensterscheibe des Cafés Buch-Oase in Kassel mit dem Schriftzug „Judenfeinde“ beschmiert. Dieser Vandalismus diente offenbar dazu, die Positionen des Grüppchens „Bündnis gegen Antisemitismus“ zu unterstreichen. Unterdrückung der Kunst- und Meinungsfreiheit, Denunziationen und Diffamierungen, Rassismus, Islamophobie sowie eine völlig undifferenzierte Verteidigung der israelischen Regierung zeichnen dieses Bündnis aus.

    Solidarität International e.V. (SI) konnte verschiedentlich die Räumlichkeiten der Buch-Osae nutzen. So ist es ein Selbverständlichkeit, dass SI sich mit dem Café solidarisch erklärt. Vor allem aber geht es darum, der infamen Methode der bedingungslosen Unterstützung des israelischen Apardheitregimes unsere aufgeklärte, fortschrittliche Solidarität entgegenzustellen.

  • Solidaritätsgrüße für den Kulturbahnhof

    Hallo Güler und die Verantwortlichen des Bahnhofs Langendreer,

    mit Bedauern habe ich die Nachricht gelesen, dass die Ausstelung „Guernica-Gaza“ im Bahnhof Langendreer abgesagt wurde. Sie passte genau in die gesellschaftliche Auseinandersetzung um die Entwicklung in Nahost und dem Genozid an den Palestinensern. Oder wie soll man diese Politik anders nennen? Der Hitler-Faschismus hat die größten Verbrechen der Menschheit begangen, aber das rechtfertigt doch nicht, ein anderes Volk – die Palästinenser dafür büßen zu lassen. Im Grund geht es auch gar nicht darum, sondern um den Bruch sämtlicher UNO-Resolutionen und Vereinbarungen und des Völkerrechts – es geht um die vollständige Vertreibung der Palästinenser aus ihren Gebieten. Dafür wird ihnen das Leben zur „Hölle“ gemacht. Solidarität International hat von Beginn an klar Stellung bezogen. Wir verurteilen aufs Schärfte die Morde und den Terror der faschistischen Hamas. Wir verteidigen das Existenzrecht Israels als eine notwendige Schlussfolgerung des Völkermords und der Verfolgung der jüdischen Menschen. Die Menschen in Israel sind übrigens nicht in Übereinstimmung mit der Regierung und der faschistischen Regierungsmitglieder und die große Masse von Israelis und Palästinensern sind auch für ein friedliches Zusammenleben.

    Es war ein mutiger Schritt, gegen den Main-Stream einer Antisemitismus-Hetze diese Ausstellung nach Bochum zu holen. Es ist empörend, wie hier von den offiziellen Stellen bewußt Geschichtsfälschung betrieben wird und dass sie mit Geld solchen Druck ausüben. Aber die Wahrheit kann man nicht ewig unterdrücken.

    Mit solidarischen Grüßen

    Helga Böttigheimer

  • Schoenes und Wichtiges

    Schoenes und Wichtiges

    Liebe Mitglieder und Freunde von Solidarität International e.V. Duisburg, 

    Nachbarschafts-Sommerfest von Solidarität International e.V. Duisburg zusammen mit der Duisburger Montagsdemo am Samstag, 28.9.24, von 15 bis 20 Uhr. Ein Fest für alle, die internationale Solidarität und Völkerfreundschaft gut finden. Für alle, die Verbrechen einzelner nicht ganzen Völkern anlasten. Gegen Hass, Hetze, Spaltung – alle zusammen gegen Faschismus, egal ob islamistisch oder deutsch-national-völkisch. Bringt gerne Kuchen, Salate usw. als Spende mit.

    Mit herzlichen, internationalistischen Grüßen

    Bärbel Esser vom Ortsvorstand von Solidarität International e.V. Duisburg

  • „Wir brauchen Schutz und keine Hetze!“

    „Wir brauchen Schutz und keine Hetze!“

    Am Samstag, 31. August, nahmen in Heidenheim an einer von syrischen Leuten organisierten Kundgebung über 70 Leute teil. Sie bekundeten ihre Trauer um die Opfer und deren Angehörige in Solingen. Sie kritisierten die mit dem Verbrechen einhergehende Berichterstattung in der Zeitung, die einen pauschalen Verdacht gegen „die Syrer als potentielle Messerstecher und Terroristen“ erheben und generelle Abschiebungen nach Syrien fordern. In ein Land, das nach wie vor vom Bürgerkrieg zerfressen ist. Dass die Ampel-Regierung diese Politik verfolgt, konnten sich viele nicht erklären. Zu groß sind die Hoffnungen noch, hier Schutz und ein friedvolles Leben zu finden. Sie aber erleben Spaltung und rassistische Vorbehalte oder Angriffe.  Die Presseerklärung von SI zu Solingen kam zum Einsatz mitsamt praktischem Schulterschluss. Es gab intensive Gespräche mit Teilnehmern und Passanten, vor allem auch um ein Plakat, das Freunde von der MLPD mitbrachten – „Für ein Verbot aller faschistischen Organisationen“. Drei Leute zeigten weitergehendes Interesse an SI. 40 aktuelle Rundbriefe von „Medizin für Rojava“ kamen auch unter die Leute und manche sagten: „Kobanê – das ist meine Stadt“.

    Es gab  viel Zustimmung und teils heftige Kritik an der „Integrationspolitik“ der Bundesregierung, die die Leute so schnell wie möglich wieder los werden möchte, sie notdürftig „durchfüttere“, aber keinen Plan für eine  wirkliche Perspektive für die Menschen hätte – so eine türkisch-stämmige Frau so um die fünfzig. Die ließe man alleine und schikaniere sie noch dazu. Ihre türkische Mutter fühle sich um 60 Jahre zurück gesetzt, wo sie als türkische Gastarbeiter ausgegrenzt, beschimpft und verschrieen wurden. Da blieben sich wohl alle Bundesregierungen gleich. Sie war sehr aufgebracht und zitterte am ganzen Leib – ungerechte Behandlung, nicht als gleichwertiger Mensch wahrgenommen zu werden – das setze ihr bis heute zu. Deshalb fand sie es goldrichtig, dass sich die syrische Community in Heidenheim zeige. Auf ihre Unterstützung dafür angesprochen winkte sie ab. Die ganze alte Brühe käme sonst wieder hoch. Schade – ist die Solidarität untereinander gerade in diesen Zeiten doch so notwendig! Diese Solidarität weiter aufzubauen haben wir uns vorgenommen, denn außer wenigen Mitgliedern von SI und der MLPD waren keine weiteren Organisationen bei der Kundgebung sichtbar.

    Renate, SI Regionalgruppe Ostalb

  • Bedeutsame, aber teure Kämpfe um Visa!

    Bedeutsame, aber teure Kämpfe um Visa!

    Solidarität International e.V. (SI) startet kurze Spendensammlung für Visa von Aktivistinnen und Aktivisten der internationalen Solidaritäts-, Umwelt-, Gewerkschafts- und anderen Bewegungen

    Die Auslandsvetretungen der Bundesrepublik Deutschland verweigern zur Zeit immer öfter Visa für Vertreter der internationalen Solidaritäts-, Umwelt-, Gewerkschafts- und anderen Bewegungen. SI verurteilt die Willkür bei der Vergabe von Visa und kritisiert die Behinderungen des internationalen Erfahrungsaustausches und der gegenseitigen Hilfe. Diese Behinderungen sind auch deshalb zu verurteilen, weil die Aktivistinnen und Aktivisten vor Ort oft eine bedeutsame Arbeit machen gerade um die Fluchtursachen – Folgen von Korruption, Krieg, Umweltzerstörung usw. – zu bekämpfen.

  • „Das Attentat von Solingen nicht zur weiteren Einschränkung des Asylrechts missbrauchen!“

    „Das Attentat von Solingen nicht zur weiteren Einschränkung des Asylrechts missbrauchen!“

    Die Bundesvertretung von Solidarität International e.V. (SI) hat eine Presseerklärung zur aufgeheizten Debatte um die weitere Einschränkung des Asylrechts und der demokratischen Rechte nach dem Attentat von Solingen herausgegeben

    Die Bundesvertretung von Solidarität International e.V. (SI) hat eine Presseerklärung zur aufgeheizten Debatte um die weitere Einschränkung des Asylrechts und der demokratischen Rechte nach dem Attentat von Solingen herausgegeben in der sich SI dagegen wendet, das Attentat von Solingen dafür herzunehmen, das Asylrecht und die bürgerlichdemokratischen Rechte einzuschränken. Esseit im Gegenteil ein modernes und fortschrittliches Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage notwendig, das das Recht auf Arbeit und Wohnen beinhaltet.