Antikriegstag goes international
Dayamis aus Peru beim Antikriegstag in Schwäbisch Hall
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Antikriegstag goes international

SI Schwäbisch Hall und Dayamis von Canto vivo beim Antikriegstag 2022. Rede von Dayamis:

„Ich bin Dayamis Torino Véliz, Vorsitzende des Umweltkollektivs Canto Vivo de Lima-Peru.

Aus meinem fernen Land bringe ich euch allen einen Gruß der Brüderlichkeit und des Friedens. Der Frieden, der wieder einmal von den Mächten und ihren Verbündeten bedroht wird, die nicht in der Lage sind, ihre wahren Absichten zu erkennen, die darin bestehen, zu töten, um zu stehlen, zu töten, um sich Gebiete anzueignen, zu töten, um die Herren und Meister der Welt zu sein.

Die Geschichte zeigt uns, dass hinter jedem Krieg keine guten Absichten stehen: Es ist keine gute Absicht, sich auf die Demokratie zu berufen, nur um unseren Planeten in ein riesiges Massenvernichtungslager zu verwandeln! Es ist keine gute Absicht, sich auf die Zivilisation zu berufen, nur um Wellen von Blut zu provozieren! Es ist keine gute Absicht, alle Götter anzurufen, nur um unseren Planeten in die Luft zu jagen! Es ist also keine gute Absicht, für einen Frieden der Friedhöfe zu töten!

Was haben die Warlords aus unserer Welt gemacht? Ihre Waffen erfordern Kriege und ihre Kriege erfordern mehr Waffen, und je tödlicher, desto besser.

Wie lange wird das Schicksal der Welt in den Händen der fünf rüstungsproduzierenden Mächte liegen, die drei Viertel des Weltmarktes für den Verkauf von Kriegsmaterial kontrollieren?

Wie lange wird die Menschheit noch unter der Kontrolle des verbrecherischen Willens derjenigen stehen, die das Geschäft des Krieges machen?

Aber es ist nicht nur das Gespenst des Atomkriegs, das uns bedroht. Neben den Konflikten, die von den Großmächten provoziert und angeheizt werden, werden wir immer noch durch die Klimakrise bestraft, die überall auf der Welt großes Unheil anrichtet, aber auch durch COVID-19, das immer mehr Menschen, vor allem die Schwächsten, tötet.

Ist es unser Schicksal, in dieser Welt des Terrors zu leben?

Natürlich ist das nicht der Fall!

Deshalb müssen sich alle Völker der Welt im Kampf für eine bessere Welt, für einen lebenswerteren Planeten, für eine Weltgesellschaft, die in Frieden lebt, vereinen.

Ewiger Ruhm für die Opfer des Krieges!

Es lebe der Weltfrieden!“

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