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Hafenarbeiteraustausch

SI unterstützt den 2-jährlichen Hafenarbeitererfahrungsaustausch insbesondere auch durch die Übersetzertätigkeit, z.Zt. vorrangig in holländisch, französisch, spanisch.

Der Hafenarbeitererfahrungsaustausch umfasst bisher neben Deutschland auch Holland, Spanien, Griechenland; Kollegen aus weiteren Länder sollen gewonnen werden für den nächsten Austausch 2014 in Hamburg. Die Kämpfe und Proteste der Hafenarbeiter haben weitgehende Wirkung im Kampf für die Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung in die Länder und über nationale Ländergrenzen hinweg, da sie eine Achillesferse der internationalen Produktionsverbünde, den Seetransport, treffen.

Hafenarbeiter haben eine lange Tradition, sich über nationale Grenzen auszutauschen und ihre Kämpfe zu koordinieren, was der Hafenarbeitererfahrungsaustausch fördert und in Zukunft organisieren will. Im Bewusstsein ihrer Bedeutung richten sie ihre Kämpfe nicht nur gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, sondern, wie im Beispiel der Kollegen der International Longshore und Warehouse Union in den USA, gegen Kriege (1. Mai 08, gegen den Irak-Krieg).

Hafenarbeiter sind ein praktisches Bindeglied der internationalen Solidarität und berechtigter Kämpfe, auch in Länder, in denen es brutale Unterdrückung gibt. Der Kapitän der Kap Anamur, die Flüchtlingen geholfen hat und der Eurogate-Hafenbetriebsrat Detlef Bade haben auf dem letzten Bundeskongress in Hamburg die Rolle der Arbeiter im Schiffsverkehr in bewegenden Beiträgen hervorgehoben.