Rukia hat einen Traum
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Rukia hat einen Traum

Guten Morgen. So sieht Recyclingpunkt aus, die Leute bringen ihre leeren Flaschen und kommen später, um ihre Tickets zu holen. Dies ist eine sehr wichtige Möglichkeit, das Camp sauber zu halten, Menschen zu helfen und die Umwelt zu schützen. Oft hören wir, dass es keinen anderen Ort auf der Insel gibt mit einem so gut organisierten Recyclingsystem.
Gestern bis spät waren unsere Teams damit beschäftigt, Strom zu reparieren und heute früh ging es raus, Plastikmüll zu sammeln.
Heute wollen wir euch einen unserer Schülerin vorstellen, der es euch zeigt. Ihr Name ist Rukia und sie ist 12 Jahre alt. Sie ist seit anderthalb Jahren in den Lagern auf Lesbos. Sie hat einen Traum. Sie lernte Englisch, Griechisch, Spanisch und Arabisch. Jetzt kann sie auch ein bisschen Deutsch und sie hilft der Lehrerin in den Klassen, die wir haben.

Sie hat diesen Brief geschrieben, den wir teilen möchten.

Die Lebensbedingungen hier sind wirklich nicht gut.

Ein Boot landete südlich von Katarktis, Chios südöstlich vor Mitternacht, gestern meldeten sich etwa 26 Personen. Sie haben sich im Wald versteckt, vor Angst, von der griechischen Küstenwache deportiert zu werden.

19 Personen wurden bisher gefunden und hoffentlich ins Quarantänelager nach Lefkonia gebracht, der Rest versteckt sich noch irgendwo auf Chios Südosten.Ein Boot mit etwa 28 Personen landete morgens in Kagia, Lesbos Nord.

Die Neuankömmlinge haben sich versteckt, aus Angst, illegal abgeschoben zu werden. Hinweise zur Polizei in der Gegend, die Offroads sperren, deuten darauf hin, dass sie sie früher am Abend gefunden haben, aber bisher wurde niemand an die Quarantänestätte in Megala Therma, Lesbos, Nord, verlegt. Die Frage ist, was ist mit diesen Leuten passiert?

Ein Boot landete in Palios, Lesbos Südwest, bis jetzt wurden 12 Personen gefunden und ins Quarantänecamp in Kara Tepe gebracht. Wie viele, die mit diesem Boot angekommen sind, sind unbekannt, es könnten sich mehr Menschen in den Wäldern in der Gegend verstecken.

Auch ein Boot soll in Tsonia, Lesbos, Nordosten, angekommen sein. Das ist bisher nicht bestätigt.

Iordanis

„Wir haben mehr gemacht als fast alle anderen NGO zusammen und das mit 10% deren Gelder. Aber ohne Eure Unterstützung hätte das nicht funktioniert“

Zwei dicke Freunde

Nach dem Putsch im Stadtparlament wird dem Bürgermeister von Mytelene zu heiß. Anfang März fand in der Stad eine große Demonstration Autokorso statt mit der Losung alle Flüchtlingslager sofort auflösen kein neubau von geschlossennen Lager Gefängnis in Lesbos. Er und seine 16 Putschisten stehen ganz allein mit dem Beschluss in Lesnos für ein neues Camp neben der Müldeponie.

Er besuchte den Premierminister Mitsotakis vor ein paar Tagen und bat ihn: „Bitte lass das neue Lager schnell bauen und mache aus der alten Moria ein Park.“

Mitsotakis tröstete ihn mit den Worten: „Trotz der Schwierigkeiten, mit denen wir in den ersten Monaten konfrontiert waren, halte ich die Ergebnisse für äußerst ermutigend.

Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf unsere Inseln und aufgrund der Pandemie, aber vor allem der Einwanderungsfrage, sind sehr groß. Wir stehen unter großem Druck, Aber wir, die der Stimme der Vernunft und unserem Gewissen folgen und unsere Pflicht erfüllen, glauben nicht, weil wir Parteibeamte sind, sondern weil wir glauben, dass dies was Gute für den Ortes ist und dass es zu einer Lösung des Einwanderungsproblems führen wird.“

Der Bürgermeister Kytelis kehrte glücklich nach seinem Kumpel treffen in Lesbos zurück.

Die Stahlarbeiter von Aspropirgos schrieben

Die Polizei attackiert 2.500 Elefsina-Arbeiter, die in den Streik getreten sind und den 8 Std. tag, die Anerkennung ihrer Gewerkschaft und Wiedereinstellung von Mitarbeitern, die gefeuert wurden gefordert. Das Leben der Elefsina-Arbeiter in den späten 1920 Jahren war nicht einfach. Der Mehrheit der Arbeiter war die Armut auf ihre Gesichter gemalt. Der Kampf ums Überleben, die ungesunden Bedingungen, die in Fabriken herrschten zwangen sie den Kampf aufzunehmen.

Um ihre Arbeits-und Lebensbedingungen zu verbessern, wurde im Februar der ′′ Elefsinos Zementarbeiterverband ′′ gegründet. Sehr schnell haben sich über 500 organisiert.

Als die Regierung von Venizelos ihre Forderungen, die elendige Löhne zu erhöhen und den 8 Stunden Tag ignorierte beschlossen, in den Streik zu treten. Am Dienstagmorgen, den 5. März, haben 1929 Arbeiter aus 13 Fabriken in der Stadt ihre Arbeitsplätze verlassen.

Die Hafenarbeiter des Elefsina-Ports schlossen sich dem Streik an. Drei Viertel der Streikenden waren minderjährige Flüchtlinge, die unter elenden Bedingungen lebten.

Die Polizei griff die Streikende an und tötete den Arbeiter Dimitris Michailos (ein weiterer, dessen Beweismittel nicht bekannt sind) und verletzte Dutzende anderer.

Alle Leute von Elefsina nahmen an der Beerdigung teil. In der Nacht nach der Ermordung der Arbeiter gab Premierminister Venizelos eine Erklärung ab, dass Elefsina- das die Arbeiter von der Gewerkschaft aufgehetzt wurden und versuchten einen Arbeiter Sowjet Staat zu etablieren. Die Forderung nach 8 Stunden tag kann nicht hingenommen werden. Elefsina wurde zur Polizeistadt.

Das Arbeitszentrum der Stadt wurde geschlossen, trotz Protesten der Mitarbeiter. 13 Streikende wurden verklagt und ins Exil auf die Inseln verbannt. Keiner der Polizisten wurde verklagt.

Trotz der Verhaftung ihrer Streikkommission setzten Streikende den Kampf bis 14/3 fort und erreichten die Wiedereinstellung der Kündigten. Sie haben auch die Einrichtung eines Pensionsfonds, die Anerkennung ihrer Gewerkschaft sowie kleine Lohnerhöhungen erreicht.

Thomas Osten Sacken

Die griechischen Behörden baten Frontex wiederholt darum, die Aktionen nicht aus der Luft zu beobachten. Wenn europäische Grenzbeamte im Frontex-Einsatz Rechtsverletzungen melden wollten, führte das innerhalb der Agentur zu Widerstand. Ein Frontex-Mitarbeiter versuchte, die Meldung einer schwedischen Crew zu erschweren.“

Selbst wenn man ihnen wohlwollend unterstellt, es ginge ihnen wirklich nur um den guten Zweck – was etwa bei der IKEA-Stiftung durchaus so eine Sache ist – bleibt die Frage, ob es nicht schon reicht, dass sie mit ihren Milliarden inzwischen weit einflussreicher sind, als viele Regierungen. Müssen sie dann auch noch diesen Sektor, der ja ebenfalls ein hochpolitischer ist, auch wenn alle nur vom Helfen und Klimaretten reden, de facto kontrollieren?

Und wer kontrolliert eigentlich noch diese Stiftungen, die sich allesamt in Familienbesitz befinden?

Sicher, staatliche Entwicklungshilfe- bzw. Zusammenarbeit kann bestenfalls als desaströs, völlig überbürokratisiert und ineffektiv bezeichnet werden, aber sieht so die Alternative aus?

Und was hat es mit der Forderung nach einem Ende des Kapitalismus, etwa von einer Truppe wie Exticion Rebellion auf sich, wenn sie einen Großteil ihres Geldes von so einem Fund bezieht?

„Hohn kassierte 479 Millionen Dollar (343 Millionen Pfund) an jährlichen Dividendenzahlungen aus seinem Fonds The Children’s Investment (TCI) – der größte persönliche Zahltag, den es je in Großbritannien gegeben hat, nachdem er die Gewinne seines Mayfair-Hedgefonds verdoppelt hatte, der von einem Büro aus geleitet wird, das ein paar Türen vom Flagshipstore von Louis Vuitton entfernt liegt.

Die Auszahlung – die sich auf £940.000 für jeden Kalendertag des Jahres beläuft und fast das 11.000-fache des durchschnittlichen britischen Vollzeitgehalts beträgt – hat ein neues Schlaglicht auf Hohn geworfen, einen Milliardär, der außergewöhnliche Anstrengungen unternimmt, um seine Privatsphäre zu schützen, nachdem er regelmäßig Morddrohungen erhält. (…)

Er hat mehr als 4 Mrd. Pfund in seine persönliche Kinderhilfsorganisation gepumpt. Und in den letzten Jahren hat er sich einer zweiten Sache angenommen: der Klimakrise. Er versprach, die Investitionen seines Fonds in Höhe von 30 Milliarden Dollar zu nutzen, um „Unternehmen, die sich weigern, ihre Umweltemissionen ernst zu nehmen, zu Veränderungen zu zwingen“.

In der Stadt und an der Wall Street als einer der aggressivsten aktivistischen Investoren bekannt, war es für Hohns Freunde wenig überraschend, dass er nicht bereit war, auf die Regierungen zu warten, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.

Stattdessen hat er Geld in die „Extinction Rebellion“ (XR) gepumpt, die „respektvolle Störung“-Kampagne, die hochkarätige Sit-in-Proteste auf der ganzen Welt inszeniert hat. Als Hohn als der größte Einzelspender von XR enthüllt wurde, sagte er: „Die Menschheit ist dabei, die Welt durch den Klimawandel aggressiv zu zerstören, und es ist dringend notwendig, dass wir alle aufwachen und uns dieser Tatsache bewusst werden.“

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